großes Bild mit einem Klick ausblenden.

„SOLTAUER KAMMERMUSIKEN 2012/2013“

DIE SOLISTEN DES do.gma  CHAMBER ORCHESTRA
Donnerstag, 20. September 2012, 20 Uhr  (Konzert 1)

FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY  
Streichersinfonie Nr. 12 g-Moll
ARTHUR FOOTE  Suite in E-Dur op. 63
EDWARD ELGAR  Streicherserenade e-Moll op. 20    
BENJAMIN BRITTEN  Simple Symphony

Die neue Saison wird am Donnerstag, dem 20. September 2012 durch die SOLISTEN DES do.gma CHAMBER ORCHESTRA eröffnet. Dieses Kammerorchester wurde 2004 gegründet, um mit jungen, aber bereits international erfahrenen Musikern zeitgerechte Interpretationen klassischer Musik mit moderner Konzertgestaltung zu verbinden.
Die fünf Stimmführer des do.gma chamber orchestra treffen sich regelmäßig in kleinerem Kreise zu intensiven Proben, um das große Streichorchester-Repertoire auch in einer Quintett-Besetzung anbieten zu können. Die kompakte Besetzung ermöglicht Konzerte in kleinen Sälen, die sonst auf das zum Teil populäre, zum anderen Teil auch noch zu entdeckende Repertoire dieser Orchestergattung verzichten müssten. Im Mittelpunkt der Arbeit dieser Solisten-Gruppe stehen die Ideale und Ideen des „großen“ do.gma chamber orchestra, nämlich direktes Aufeinander-Hören und dialogisches Musizieren: Eigenverantwortung jedes Musikers, eingebettet im Ensemble-Geist.
Die Solisten des do.gma chamber orchestra spielen Werke von Mendelssohn, Foote, Elgar und Britten.


BELLA und SEMJON KALINOWSKY Klavier/Viola
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 20 Uhr (Konzert 2)

NORDISCHE IMPRESSIONEN
ALEXANDER GLASUNOW  Elegie op. 44  
ELFRIDA ANDRÉE  Zwei Romanzen
NIELS GADE  4 Phantasiestücke op. 43  
CARL REINECKE  3 Phantasiestücke op. 43
JOHAN SVENDSEN  Romanze op. 23  
JEAN SIBELIUS  Rondo d-Moll (1893)

Das zweite Konzert unserer Kammermusikreihe findet am Donnerstag, dem 25. Oktober 2012 statt. Das aus der Ukraine stammende und seit 1991 erfolgreich im In- und europäischen Ausland konzertierende Künstlerehepaar BELLA und SEMJON KALINOWSKY (Klavier und Viola) hat sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Musik von oft zu Unrecht der Vergessenheit anheimgefallenen Komponisten, insbesondere jenen des 19. Jahrhunderts, neu zu beleben.  NORDISCHE IMPRESSIONEN vereinen Kompositionen aus Norddeutschland und Skandinavien und enthalten wahre Raritäten, unter anderem das einzige für Viola komponierte Stück von J. Sibelius, das vor kurzem in Finnland als Manuskript entdeckt wurde, sowie eigene Bearbeitungen von E. Andrée und J. Svendsen. Die in Lübeck lebenden Künstler laden zu einer musikalischen Reise ein, die Sehnsüchte und Träume weckt und so manche Überraschungen parat hat.


NOTOS QUARTETT
Donnerstag, 22. November 2012, 20 Uhr  (Konzert 3)

WOLFGANG AMADEUS MOZART  Klavierquartett g-Moll KV 478
ARNOLD BAX  Klavierquartett g-Moll (1922)
JOHANNES BRAHMS   Klavierquartett g-Moll op. 25

Das NOTOS QUARTETT ist am 22. November 2012 nach gut zwei Jahren wieder zu Gast in der Waldmühle. Mittlerweile hat es weitere internationale Auszeichnungen gewonnen. Vorläufige Höhepunkte in der jungen Karriere des Notos Quartetts sind der Gewinn des Park-house Awards 2011 in London, dem vielleicht wichtigsten internationalen Wettbewerb für Kla-vierquartette, sowie der 1. Preis beim Charles-Hennen-Concours in Holland nur wenige Tage später! Seit Beginn seiner Karriere wird das Notos Quartett von Publikum und Kritik glei-chermaßen hoch gelobt. Seine Frische, sein brillantes Zusammenspiel und seine intelligente Gestaltung überzeugen allgemein. Das Bestreben, die eigene Begeisterung für die Musik auf ihre Zuhörer zu übertragen, bleibt stets spürbar und macht Konzerte dieses Ensembles zum besonderen Erlebnis. Wir dürfen uns auf die Darbietungen dreier Quartette von Mozart (g-Moll KV 478), Arnold Bax und Johannes Brahms (g-Moll op.25) freuen.


DAVID THEODOR SCHMIDT  Klavier
Donnerstag, 17. Januar 2013, 20 Uhr  (Konzert 4)

L.V. BEETHOVEN  Sonate C-Dur op.2 Nr. 3
JOHANNES BRAHMS  4 Balladen op.10
FRANZ SCHUBERT  Vier Impromptus D 935

Am 17. Januar 2013 wird der Pianist DAVID THEODOR SCHMIDT die C-Dur-Sonate op. 2 Nr. 3 von Ludwig van Beethoven Interpretieren. Auf dem Programm stehen weiterhin die 4 Bal-laden op. 10 von Johannes Brahms und 4 Impromptus op. posth. 142 D 935 von Franz Schubert.
David Theodor Schmidt, Jahrgang 1982, gehört zu den Musikern der jungen Generation, die bereits große Anerkennung in der Musikwelt genießen. Er ist Preisträger und Stipendiat bedeutender Organisationen, wie des DAAD, der Zeit-Stiftung (in der deutschen Stiftung Musikleben), der Mozart Gesellschaft Dortmund und der Chopin Gesellschaft Hannover. Im November 2009 wurde ihm zudem der renommierte Bayerische Kunstförderpreis des Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst verliehen. Schmidt geht einer regen Konzerttätigkeit nach, die zu Einladungen zu Rezitals wie auch Orchesterkonzerten in bedeutende Säle in Deutschland und dem europäischen Ausland führte. Dazu zählen das Konzerthaus Berlin, der Gasteig München, das Tschaikowsky Konservatorium Moskau sowie renommierte Festivals wie die Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems und die Thüringer Bachwochen.
Neben Rundfunk- und Fernsehaufnahmen erregten die CDs des noch jungen Pianisten, u.a. bei Sony Classical und Profil – Edition Günter Hänssler veröffentlicht, besondere Aufmerksamkeit. Unter anderem zeichnete das Fachmagazin Fono Forum seine CD mit Werken von Mendelssohn, Schubert und Brahms mit dem Stern des Monats aus. Außerdem debütierte David Theodor Schmidt im Konzerthaus Dortmund, dem Gewandhaus zu Leipzig, auf der Ansbacher Bachwoche und beim Festival Piano aux Jacobins in Toulouse.


DIOGENES QUARTETT
Donnerstag, 21. Februar 2013, 20 Uhr (Konzert 5)

WOLFGANG AMADEUS MOZART   Streichquartett d-Moll KV 421 (417b)
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH   Streichquartett Nr. 7 fis-Moll
FRANZ SCHUBERT  Streichquartett Nr. 13 a-Moll D 804 („Rosamunde“)

Das vorletzte Konzert wird am 21. Februar 2013 von guten Bekannten bestritten. Das DIOGENES QUARTETT ist mit drei Streichquartetten zu Gast: Mozart d-Moll KV 421 (417b), Schostakowitsch Nr. 7 fis-Moll und Schubert Nr. 13 a-Moll D 804 „Rosamunde“.
Seine rege Konzerttätigkeit führte das Diogenes Quartett in namhafte Säle wie die Kölner Philharmonie und zu verschiedenen Festivals, unter anderem dem Würzburger Mozartfest und den Europäischen Wochen Passau. Außerdem war es wiederholt Gast der Osnabrücker Kammermusiktage.
Zahlreiche Aufnahmen und Live-Mitschnitte des Quartetts entstanden beim Bayerischen Rundfunk, Hessischen Rundfunk sowie dem Deutschland Radio Berlin. Neben Werken von Haydn, Mozart und Brahms enthalten die CD-Produktionen des Ensembles viele Ersteinspielungen, darunter von Friedrich Gernsheim und Engelbert Humperdinck. Die CDs sind bei den Labels cpo, Cavalli Records und Brilliant Classics verlegt.
Im Jahr 2000 gründete das Diogenes Quartett gemeinsam mit seinem regelmäßigen Kammermusikpartner, dem Pianisten Andreas Kirpal, seine eigene Konzertreihe, über die die Süddeutsche Zeitung urteilt: „Dass die Reihe rückblicke zu den besten Kammermusik-Zyklen Münchens gehört, verdankt sie nicht nur den stets schlüssigen Programmen, sondern vor allem fünf ausgezeichneten Musikern.“


TRIO ELEGO  Klarinette/Fagott/Klavier
Donnerstag, 21. März 2013, 20 Uhr  (Konzert 6)

WOLFGANG AMADEUS MOZART   Trio Es-Dur KV 498 "Kegelstatt - Trio"
MAX BRUCH   aus: Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 38
ASTOR PIAZZOLLA   "Die vier Jahreszeiten" für Violine, Klarinette und Klavier

Den Abschluss der Soltauer Kammermusiken 2012/2013 gestaltet am 21. März 2013 das TRIO ELEGO. Die drei Musiker des Trios lernten sich nach ihren Erfolgen als Preisträger und Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbes 2007 kennen. Nach einer Vielzahl gemeinsamer Preisträger-Konzerte und begeisterten Publikums-Reaktionen beschlossen Antonia Lorenz (Soloklarinettistin an der Staatsoper Oldenburg), Philipp Zeller (Solofagottist der Dresdner Philharmonie) und Isabel von Bernstorff (Klavier, Dozentin an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main) gemeinsam als festes Ensemble weiter zu spielen und ihr Repertoire zu erweitern. Die außergewöhnliche Besetzung des Trio Elego bietet dabei neue und reizvolle Klang-­ und Ausdrucksmöglichkeiten.
Das Ensemble gastierte bisher u.a. beim Festival Mitte Europa. Eine Rundfunkproduktion fand mit dem NDR Hannover statt. Das Repertoire reicht von Komponisten wie Mozart, Mendelssohn und Beethoven über Michail Glinka und Piazzolla und Villa-Lobos. Eine besondere Beziehung pflegt das Trio zu dem zeitgenössischen Komponisten Daniel Schnyder. Im Herbst letzten  Jahres war die erste CD Produktion beim Label GENUIN geplant mit Werken von Glinka und Schnyder.
Auf dem Programm des Soltauer Abschluss-Konzertes stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Max Bruch und Astor Piazzolla.

                          ©  2012 Kulturverein Soltau e. V.