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Der Kulturverein Soltau

Der KULTURVEREIN SOLTAU e.V. wurde 1953 gegründet. Hervorgegangen ist er aus dem „Verein für Kunst und Wissenschaft“, der Anfang des 20. Jahrhunderts Schauspieler, musikalische Ensembles sowie Solisten, aber auch Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft  im Rahmen von Tourneen engagierte. Viele noch unbekannte Künstler und Wissenschaftler, unter Ihnen der Pianist Walter Gieseking und der junge Hermann Oberth, einer der Väter der Raumfahrt, wurden engagiert.

Der Verein hatte sich der nach 1933 durch die Nationalsozialisten erfolgten Gleichschaltung durch Auflösung entzogen. Erst 1950 lebte er wieder auf. Konzerte und Lesungen ergänzten das Theaterprogramm der Landesbühnen Verden und Wilhelmshaven.

Ab 1953 ermöglichten 156 einzeln geworbene Mitglieder  mit ihren Beiträgen eine rege Vereinstätigkeit. Theaterspielstätten waren  nacheinander der Saal des Hotels „Stadt Bremen“, der Festsaal der Edeka und die Halle am Schützenplatz. Konzerte fanden in der Turnhalle der Hermann-Billung-Schule statt. Ab 1970 stand dann die neue Aula des Gymnasiums zur Verfügung. Leider zwang die Streichung fast aller benötigten Zuschüsse den Kulturverein nach und nach zur Kürzung seiner Aktivitäten bis hin zur gänzlichen Aufgabe der Theaterabonnements 2006, da der qualitative Anspruch nicht mehr zu finanzieren war. Geblieben ist die Kammermusik: Die Reihe „Soltauer Kammermusiken“ in der Bibliothek Waldmühle bewegt sich auf hohem Niveau und gehört mittlerweile zu den Höhepunkten des Kulturlebens in der Heideregion.

                          ©  Kulturverein Soltau e. V.